Bruno aus Bovolino

von Paul Steinmann, Urs Heller und Jörg Bohn

Jörg Bohn

Bruno sieht auf dem Weg von der Arbeit nach Hause einen schwarzhaarigen Jungen, der von anderen Kindern so lange ausgelacht wird, bis er mitlacht. Diese Beobachtung erinnert Bruno an seine eigene Kindheit und damit an das Dorf, aus dem er stammt: Bovolino.
Bruno erzählt, warum sein Vater aus Bovolino in die ferne Schweiz ausgewandert ist und wie er seine Frau und seinen Sohn Bruno nachkommen liess. Bruno erzählt vom Abschied aus seinem geliebten Heimatdorf, von der langen Reise und wie einsam er sich anfangs in der Schweiz fühlte. Erst allmählich, dank der Musik seines Grossvaters und der Unterstützung seiner Klassenkameradin Bernadette, gelingt es ihm, sich in der neuen Heimat wohl zu fühlen und Fuss zu fassen.
In „Bruno aus Bovolino“ erzählt Jörg Bohn über Emigration und Neuanfang und reagiert damit auf die aktuelle Migrationssituation innerhalb unserer Gesellschaft.

„Wir wollen mit dem Stück den vielen Migrantenkindern eine Stimme geben." Jörg Bohn

Spiel & Bühne: Jörg Bohn.
Text & Regie: Paul Steinmann.
Dramaturgie: Urs Heller.
Technik: André Boutellier.
Musik: Fredi Spreng.
Grafik: Nesa Gschwend.

Eine Produktion von Jörg Bohn in Koproduktion mit dem Sternensaal Wohlen und in Zusammenarbeit mit ThiK Baden, Theater Tuchlaube Aarau, Theater PurPur Zürich, Gofechössi Lichtensteig, Arosa Kultur.
ab
5
45 min
Schweizerdeutsch

Öffentliche Aufführungen

Sa 29. Nov 17:00Familienvorstellung
So 30. Nov 11:00Familienvorstellung

Schulvorstellungen

Di 25. Nov 09:00
Di 25. Nov 10:45
Mi 26. Nov 10:00
Do 27. Nov 10:00
Fr 28. Nov 10:00

Vermittlung

> Roter Teppich
> Einführung
> Workshops
> www.joergbohn.ch
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Szenarien gegen die Ohnmacht
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